Vergolderei

Unser Traditionsberuf des Vergolders besteht im Anlegen von Blattgold auf Werkstücke. Das Vergolden von Oberflächen wird seit der Antike mit natürlichen Materialien praktiziert. Dank vielen verschiedenen Goldlegierungen und Polimentfarben sind der künstlerischen Anwendung nahezu keine Grenzen gesetzt. Zusätzliche Oberflächenverarbeitungen und Patinierungen lassen keine Wünsche offen.

Die Beherrschung dieses Handwerks erlaubt auch die Restauration von antiken Bilderrahmen, Spiegeln, Skulpturen und Möbeln. Vergoldungen auf Holz aber auch auf Metall oder Stein sind möglich; auch im Aussenbereich. Gold ist eines der korrosionsbeständigen Metalle.

 

Blattgold:

Blattgold ist die Bezeichnung für eine aus reinem Gold oder Goldlegierungen hergestellte, dünne Folie. Zusatzmetalle wie Platin, Silber und Kupfer sind für die Farbgebung des Blattgoldes verantwortlich.

Die Herstellung von Blattgold ist ein langer, komplexer Prozess. Reines Gold oder Goldlegierungen werden in Zaine (Barren) gegossen. In glühendem Zustand werden die Zaine geschmiedet, anschliessend zu einem Goldband ausgewalzt und in Quadrate geschnitten. Mittels einer Goldschlägermaschine wird mit einem Federhammer das Gold bis etwa ein Mikrometer dünn geschlagen. Die feinen Blätter werden nun in einer Goldschlägerform mittels immer schwerer werdenden Hämmer in mühsamer Handarbeit bis 100 bis 110 Nanometer verfeinert.

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